06.10.2022
Röwer & Rüb baut Trainingsanlagen für Galopper Außenansicht

Röwer & Rüb schafft ideale Trainingsbedingungen für die internationale Galopper-Elite

Das Traditionsunternehmen Röwer & Rüb liefert hochwertige Pferdeboxen, Stalleinrichtungen und Führanlagen von Niedersachsen in die ganze Welt. Aktuell entsteht in Epsom im britischen Sussex eine moderne Führanlage, um die Trainingsbedingungen auf dem renommierten Derbygelände zu optimieren.  

Bereits seit 1780 finden im südenglischen Epsom Galopprennen statt und immer waren Mitglieder der Königsfamilie im Publikum. In diesem Jahr findet das Thronjubiläum der Queen zeitgleich zum höchstdotierten Pferderennen Großbritanniens am 3. und 4. Juni statt. Parallel zum großen Pferderennen läuft die Fertigstellung der neuen Führanlage nahe der Rennbahn, ab dem Spätsommer soll sie einsatzbereit sein. In Epsom hat man sich für den Bau einer ovalen Führanlage entschieden: „Der Vorteil ovaler Führanlagen gegenüber runden Modellen ist, dass die Pferde durch die Geraden ein größeres Bewegungsspektrum haben. Das wirkt sich positiv auf ihre Muskeln und Gelenke aus”, so Jamie Bennett, der Röwer & Rüb in Großbritannien vertritt und den Bau verantwortet. Die Anlage ist etwa für gezieltes Training und Aufwärmphasen der Rennpferde konzipiert und misst 33 x 15 Meter.  Das deutsche Traditionsunternehmen gilt weltweit als Pionier für den Bau ovaler Führanlagen. Ein weiteres spektakuläres Modell entstand etwa in Abu Dhabi: Dort steht mit einer Länge von 150 x 75 Metern die vermutlich größte Führanlage der Welt. 

 

Jede Anlage ist einzigartig 

Doch auch die runden Modelle haben ihre Vorzüge und benötigen deutlich weniger Baufläche. Obgleich Röwer & Rüb fünf verschiedene Basis-Modelle im Angebot hat (drei unterschiedliche runde Modelle mit und ohne Überdachung sowie zwei ovale Modelle mit und ohne (Teil-) Dach) gleicht kaum eine Anlage der anderen: Man hat die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Materialien und Beschichtungen. Auch architektonisch ist vieles möglich: So entstand in Italien beispielsweise eine Führanlage mit einem für die Region ungewöhnlichen Reetdach. Eine andere, sehr individuelle Lösung war, die Führanlage platzsparend im ersten Stock zu planen, um die Fläche Parterre anderweitig nutzen zu können. 

 

Auch dem Wunsch nach nachhaltigen Baustoffen kommt Röwer & Rüb gerne nach: 

„Wir verwenden außer bewährten heimischen Hölzern wie Lärche vermehrt auch Bambus als robuste und schnell nachwachsende Alternative“, erklärt Niek Wolters, Vertriebsleiter international. So vielfältig die Optik und Bauweise der Führanlagen, so unterschiedlich sind sie im Reitsport-Alltag einsetzbar und keineswegs nur für den Profisport gedacht: Auch viele Züchterinnen und Züchter arbeiten seit Jahren mit Führanlagen, etwa, um an den Gangarten zu feilen oder die Tiere nach einer Erkrankung schonend und kontrolliert in Bewegung zu bringen.

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