01.10.2022
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Pony-EM Strzegom Springen: Einzel-Medaillen gehen nach Irland – Jonna Esser und Emile Baurand beste deutsche Einzelreiter

Strzegom/ POL (fn-press). Kein Vorbeikommen gab es bei den Pony-Europameisterschaften im Springen an den irischen Reitern. Nach Team-Gold gingen auch alle drei Einzel-Medaillen an die Jungs aus Irland, die sogar noch ein Stechen um Gold bestreiten mussten.

James gegen James hieß es im finalen Stechen des Einzel-Springens im polnischen Strzegeom. Weder bei James Derwin mit Rincoola Babog noch bei James Brennan, der MHS Glow gesattelt hatte, fiel in allen fünf Wertungsprüfungen eine einzige Stange. Die beiden jungen Springreiter aus dem irischen Team mussten also nochmal ran im Stechen um Gold, das dann James Derwin für sich entschied (0/35,19 Sekunden). Sein Team-Kollege hatte zwar die schnellere Zeit, aber eben auch einen Fehler auf dem Konto (4/30,66 Sekunden). So durfte James Brennan die Silber-Medaille in Empfang nehmen. Den irischen Erfolg komplettierte Coen Williams mit Saxton Freedam, der nur drei Zeitfehler am Finaltag verbuchte mit der Bronze-Medaille. Platz fünf ging ebenfalls nach Irland an Einzel-Reiter Eoin Brennan vor der Französin Lou Ann Beraud mit Ungaro of Qufanny.

Als beste deutsche Reiter beendeten Jonna Esser (Wipperfürth) mit Catness und Emile Baurand (München) mit Ami die Europameisterschaften in Strzegom beide auf Platz elf.„Jonna hatte einen Fehler im ersten Umlauf und war null in der zweiten Runde. Bei Emile kamen nach einem Abwurf im ersten Springen noch Zeitfehler dazu, in zweiten Umlauf war er fehlerfrei“, so der Pony-Bundestrainer der Springreiter, Karl Brocks.

Auch Preis-der-Besten-Siegerin Carlotta Merschformann (Rosendahl), die als Einzel-Reiterin am Start war, hatte mit Black Pearl SH NRW eine Nullrunde im zweiten Umlauf. Es zählten aber ebenfalls ein Hindernis- und ein Zeifehler (5 Punkte) aus dem ersten Umlauf für ihr Endergebnis (Platz 16). Hanna Bräuer (Wilnsdorf) und Cookie schieden im ersten Umlauf aus. Sie hatte in der Mannschafts-Entscheidung noch für eine gute Punkte-Bilanz im deutschen Team gesorgt, das dort Platz fünf belegte. Die 16-Jährige Eva Kunkel (Langenselbold) war als vierte Team-Reiterin mit Marry the Night nicht mehr im Einzel-Finale am Start. „Insgesamt war es für uns Springreiter eine eher durchwachsene Europameisterschaft, obwohl wir wirklich viele gute Nullrunden dabei hatten, aber eben auch welche mit einem Abwurf. Und das summiert sich eben. Um wieder ganz vorne mit dabei zu sein, kommt man um beständige Null-Fehler-Ritte einfach nicht herum. Im Parcours sind die Iren eben wie unsere deutsche Ponydressur-Mannschaft absolute Gold-Garanten. Wir haben aber einige gute junge Paare im Parcours, die jetzt nachkommen, deswegen bin ich optimistisch für die Zukunft“, so Karl Brocks. FN/ Tina Pantel

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