29.09.2022
Foto Siegerehrung- Janine Honert

Münster: Ingrid Klimke und Dorothee Schneider siegen – Nach zwei Jahren Pause wieder Turnier der Sieger vor dem Schloss

Münster (fn-press). Münster hat sein Turnier der Sieger endlich wieder. Zwei Jahre musste die Traditionsveranstaltung vor dem Schloss wegen der Corona-Pandemie pausieren. Auf dem Viereck gaben sich zwei prominente Olympiakaderreiterinnen die Ehre: Ingrid Klimke (Münster) und Franziskus gewannen den Grand Prix und die Kür, Dorothee Schneider (Framersheim) und First Romance siegten im Grand Prix Special. 

Bei der Weltmeisterschaft in Herning/Dänemark, wo das deutsche Dressurteam den Bronzeplatz erreicht hatte, war Ingrid Klimke der Start in der Kür nicht vergönnt. Sie hatte sich mit dem Hannoveraner Hengst Franziskus nicht qualifiziert. Nun, zweieinhalb Wochen später, präsentierte die Reitmeisterin den 14 Jahre alten Fidertanz-Sohn in bestechender Form. Nach dem Sieg im Grand Prix mit 77,56 Prozent lief das Paar in der Kür zu Hochform auf. Alle Lektionen gelangen, viele Neunen tauchten auf dem Notenbögen auf und für den starken Galopp des dunkelbraunen Athleten gab es sogar einmal die Topnote 10. In der Summe erreichte das Paar 82,225 Prozent, ein mit weitem Abstand neuer persönlicher Rekord. Platz zwei in der Kür belegte die Schwedin Malin Wahlkamp-Nilsson, die bei ihrem Landsmann Patrik Kittel in Dülmen trainiert. Ihr in Baden-Württemberg gezogener Ampere-Sohn Amplemento wurde mit 77,975 Prozent bewertet. Das drittbeste Kürergebnis erzielte Carina Scholz (Glandorf) mit ihrem Hannoveraner Tarantino v. Toronto (77,75).

Im Grand Prix Special führte kein Weg an Dorothee Schneider und dem Baden-Württemberger Wallach First Romance v. Fürst Romancier vorbei. Das Paar hatte im Grand Prix zunächst Platz drei belegt (76,46), im Special reichte die 76 Prozent-Marke aus für den Sieg (76,824). Zweimal Platz zwei lautete die Bilanz für Sandra Nuxoll (Dinklage), die in Münster ihren niederländischen Bordeaux-Sohn Bonheur de La Vie vorstellte. Der zehn Jahre alte Wallach, der 2020 das Finale des Louisdor-Preises gewonnen hatte, brachte es im Grand Prix auf 76,8 Prozent und im Special auf 73,078. Auf dem dritten Rang schloss sich Carde Meyer (Nottuln) mit der Hannoveraner San Amour-Tochter Surabaya M an (71,078 Prozent).     hen

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