04.02.2023
Janne Friederike Meyer-Zimmermann und Messi van’t Ruytershof aus Deutschland galoppierten zum Sieg beim heutigen Qualifikationsturnier für die Longines FEI Jumping World Cup™ 2022/2023 Western European League in La Coruña (ESP). (FEI/CASAS NOVAS/OXER SPORT)

La Coruna: Janne Meyer gewinnt Weltcup – Pinnebergerin verweist Harry Charles auf den zweiten Platz

La Coruna (fn-press). Der Brite Harry Charles ist bekannt für seine blitzschnellen Ritte im Stechen, doch beim Weltcup-Springen im spanischen La Coruna musste der 23-Jährige seiner deutschen Konkurrentin Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg) den Vortritt lassen. Mit dem belgischen Wallach Messi van‘t Ruytershof schaffte sie die schnellste Runde im Stechen, das nur sie und der junge Brite erreicht hatten.

Der spanische Parcourschef Santiago Varela hatte die 40 Starter im Weltcup-Springen der Westeuropa-Liga vor gewaltige Aufgaben gestellt. Nur zwei Paare waren in der Lage, den Umlauf fehlerfrei zu meistern, entsprechend flott ging das Stechen über die Bühne. Zunächst musste Harry Charles in den Ring. Der 23-jährige Sohn des langjährigen Championatsreiters Peter Charles und sein Wallach Casquo Blue, ein Sohn des Chacco-Blue, meisterten den Parcours fehlerfrei in 36,87 Sekunden. Das Publikum hielt den Atem an. Würde die deutsche Konkurrentin diese Leistung toppen können? Janne Friederike Meyer-Zimmermann setzte alles auf eine Karte, ging ein hohes, aber kalkuliertes Risiko ein und flog mit ihrem zehn Jahre alten Wallach Messi, Sohn des Plot Blue aus einer For Pleasure-Mutter, 35 hundertstel Sekunden schneller über die Ziellinie. Die 41-Jährige jubelte: „Messi ist mein Lieblingspferd, es ist ein unglaubliches Gefühl mit ihm über dem Sprung.“ Die mit 300.000 Euro dotierte Prüfung warf für den Sieg der Pinnebergerin 99.000 Euro aus. Nun bekommt Messi eine Weltcup-Pause, die nächste Station der Serie in London wird Janne Friederike Meyer-Zimmermann auslassen und erst im kommenden Jahr wieder ins Weltcup-Geschehen eingreifen.

Auf den weiteren Plätzen behauptete sich der für Österreich startende Max Kühner mit dem Iren Up Too Jacco Blue, ebenfalls von Chacco-Blue abstammend (1/83,6), vor dem Niederländer Harrie Smolders mit dem Holsteiner Uricas vd Kattevennen (2/84,37). Zweitbester Deutscher war Philipp Weishaupt, der Sieger des Großen Preises am Vortrag, der diesmal die Oldenburger Stute Che Fantastica eingesetzt hatte (4/78,70, Platz neun).     hen

Nach sieben (von 14) Stationen der Westeuropa-Liga führt der Franzose Kevin Staut das Ranking mit 53 Punkten an, gefolgt vin Hen rik von Eckermann (Schweden, 46 Punkte), Harry Charles (Goßbritannien, 45), Julien Epaillard (Frankreich, 40 und Janne Meywr-Zimmermann (35).   hen

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