26.09.2022
Richard Vogel und Charisma HS setzten sich heute an die Spitze des CSI2* Springens, dem Preis der Metacasa GmbH (c) Thomas Hellmann

Junge Pferde und junge Reiter spielten die Hauptrolle am Freitag bei Horses & Dreams meets Canada

Hagen a.T.W. — Der Freitag bei Horses & Dreams meets Canada begann mit der 2. Qualifikation des Theurer Trucks Youngster Cup. Kendra Claricia Brinkop (Neumünster) war die Siegerin im Preis der Levien Druck GmbH mit dem siebenjährigen I’m Fancy VDM Z. Die Kombination blieb fehlerfrei und hatte die schnellste Zeit von 63,22 Sekunden. Patrick Stühlmeyer (Mühlen) wurde Zweiter mit dem Chacco Blue-Sohn Chad Blue PS,  Eiken Sato (JPN) komplettierte das Podium auf Contino-Quick PS OLD. Beide Hengste sind auf dem Gestüt Lewitz zur Welt gekommen.

Richard Vogel (Dagobertshausen) und Charisma HS (v. Uriko) setzten sich nach dem dritten Platz am Donnerstag heute an die Spitze des CSI2* Springens, dem Preis der Metacasa GmbH. Das Paar blieb er in 56,83 Sekunden fehlerfrei und war damit allen anderen weit voraus. Benjamin Wulschner (Dahlen) belegte mit der Balou du Rouet-Tochter Bangkok Girl PP den zweiten Platz. Die Kombination blieb ebenso fehlerfrei und kam in 58,43 Sekunden ins Ziel. Dritte wurde Alexa Stais (CYP) mit dem neunjährigen Hannoveraner Lucato Mad Jo (v. Ludwigs As). 

Die 1. Qualifikation zur Finalqualifikation zu Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung deutscher Spitzenpferdesport setzte heute Nachmittag hohe Maßstäbe, kein Paar blieb strafpunktfrei. Josephine Förster (Erfurt) war mit der 12-jährigen Stute Claire die Beste im Preis der Volksbank Georgsmarienhütte, Hagen a.T.W., Bissendorf. Die junge Reiterin ritt eine tolle Runde, aber erhielt einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung (82,03 Sekunden). “Claire hat wirklich für mich gekämpft und ihr Bestes gegeben”, so Josephine Förster. “Sie war sehr vorsichtig und ich hatte ein gutes Gefühl. Ich habe definitiv nicht erwartet, hier zu gewinnen, denn die Konkurrenz war sehr stark. Das ist der erste Sieg für Claire in diesem Jahr.” Zweite wurde Linn Hamann mit der zehnjährigen Catelly und lediglich zwei Strafpunkten. Den dritten Platz belegte Marvin Carl Haarmann auf Labonita OLD mit einem Abwurf.

Nachwuchs im Grand Prix Lager und ein Sieg für die Niederlande

Sönke Rothenberger (Bad Homburg) war am Morgen in der Einlaufprüfung zur Louisdor-Preis Finalqualifikation mit seinem dänischen Hengst Fendi absolut überlegen. Die Kombination war bei allen Richtern klar an erster Stelle, erhielt vom Richter bei C, Ralph Schmidt, sogar 79,474 %. Seine Gesamtpunktzahl betrug 77,079%. Rothenberger hofft mit dem erst achtjährigen Franklin-Sohn ein künftiges Championatspferd unter dem Sattel zu haben. Den zweiten Platz belegte Frederic Wandres (Hagen a.T.W) mit dem neunjährigen Hannoveraner Harrods. Das leichtfüßige Paar wurde mit 74,553% bewertet. Juliane Brunkhorst (Werder) vervollständigte die Top Drei mit dem hochtalentierten Oldenburger Fürst Enno. Die Reiterin erzielte 72,105%. 

Heute Nachmittag ritt Dinja van Liere (NED) eine sehr starke Runde mit dem KWPN-Hengst Hermès (v. Easy Game). Van Liere wurde von vier der fünf Richter auf den ersten Platz gewählt. “Letztes Jahr hat Hermès in Hagen sein internationales Grand-Prix-Debüt gegeben und ich freue mich sehr, dass ich dieses Jahr wieder hier reiten kann. Ich war sehr zufrieden mit meinem Test, und es war das erste Outdoor-Turnier des Jahres. Es war ein bisschen schwierig mit dem Wind und den Fahnen, aber ich bin gut zurechtgekommen. Er ist sehr gut in der Piaffe und Passage und die Pirouette fallen ihm auch sehr leicht. Er hat einfach keine Schwachstellen. Unser Ziel für dieses Jahr sind die Weltmeisterschaften in Herning,” gab van Liere bekannt. Zweiter wurde Hof Kasselmann Reiter Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) mit dem 15-jährigen Duke of Britain FRH (v. Dimaggio). Die Richter bewerteten die Prüfung mit 77,239 % — eine neue Bestleistung für das Paar, das sich immer wieder mit hoher Konstanz präsentiert. Verdient war deshalb auch die Bestnote 10 für die Piaffe. Der Däne Daniel Bachmann Andersen vervollständigte die ersten drei Plätze mit dem in Dänemark gezogenen Marshall-Bell (v. Blue Hors Don Romantic). Die beiden erzielten 76,261%.

Zum Spätnachmittag fand sich eine große Besucherzahl im Springstadion, um in der Abendsonne das BEMER Riders Tour Finale der Saison 2021 zu sehen. Mehr dazu bald…

Alle Ergebnisse gibt es hier.

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