27.01.2023

Fahren: Deutsche Zwei- und Vierspänner gewinnen Nationenpreis – Sandro Koalick gewinnt die Kombinierte Wertung in Polen m

Baborowko/POL (fn-press). Die Vierspänner und die Zweispänner haben den Nationenpreis in Baborowko in Polen gewonnen. Außerdem siegte Sandro Koalick in der Einzelwertung der Zweispänner.

Für das deutsche Vierspänner-Team starteten Christoph und Tochter Anna Sandmann (Lähden) sowie Markus Stottmeister (Bösdorf). Mit 344,22 Punkten setzte sich das deutsche Team deutlich gegen das Team aus Australien mit Weltmeister Boyd Exell und Tor van den Berge mit 364,28 Punkten durch. Platz drei ging an die Gastgeber aus Polen (406,15). In der Einzelwertung konnten sich die deutchen Fahrer ebenfalls über Top-Platzierungen freuen. Anna Sandmann beendete auf Rang drei die Kombinierte Prüfung, gefolgt von Markus Stottmeister auf Rang vier und Christoph Sandmann auf Rang fünf. Sandmann hatte etwas Pech im Gelände, ein Pferd war über den Strang getreten, was wertvolle Zeit kostete. Einzelfahrer Rainer Duen (Brunsbüttel) beendete auf Platz sieben im internationalen Starterfeld das Turnier. Der Sieg in der Kombinierten Wertung ging einmal mehr an den Multi-Champion Boyd Excell aus Australien.

Zweispänner: Sandro Koalick nicht zu schlagen
Nicht nur für die Vierspänner, sondern auch für die Zweispänner gab es in Baborowko einen Nationenpreis. Im deutschen Team starteten Sandro Koalick (Drebkau), Carola Slater-Diener (Stadtroda) und Sebastian Warneck (Rangsdorf). Mit insgesamt 329,53 Punkten sicherten sie sich den Sieg vor den Gastgebern aus Polen (334,56) und der niederländischen Mannschaft (378,52). Auch in der Einzelwertung gingen die vorderen Plätze nach Deutschland. Der Sieg ging an Sandro Koalick, auf Platz drei beendete sein Vater Torsten Koalick, der als Einzelfahrer am Start war, die Prüfung. Die Plätze vier und fünf gingen an Carola Slater-Diener und Sebastian Warneck.

„Besser hätte es für unsere Nationenpreis-Teams nicht laufen können“, freute sich der Vorsitzende des Ausschusses Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) Rainer Bruelheide (Melle), der selbst mit seinem Zweispänner in Polen am Start war. Er beendete die Prüfung auf Platz 14, war aber mit seinem eigenen Auftritt nicht ganz zufrieden.

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